Freitag, 8. Januar 2016

Was passiert, wenn du einfach mal machst?

...und plötzlich steigst du aus, aus dem Lebenskarussell weil du einfach endlich deine eigene Melodie spielen willst und keinen Bock auf die vorgegebenen Noten hast...

Wie lange kann man sich eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Nein! Keine Sorge! Das wird hier kein Neujahrspost mit dem, was ich mir bereits vor Jahren vorgenommen habe und immer noch brandaktuell ist, dass es die "Gute-Vorsätze-Liste für 2016" hätte sein können.

Aber tatsächlich habe ich mir doch etwas vorgenommen. Eine einzige Sache. Eigentlich eine Kleinigkeit. Andererseits ein ganz großes Ding. Es kommt darauf an. Je nach dem wie du es siehst.

Ich habe mir vorgenommen aufzuhören zu träumen - Punkt!

Einfach, oder?

Ich höre auf, von Dingen zu träumen, die mir am Herzen liegen! Das macht die Träume nur von Tag zu Tag unerreichbarer. Und ehe du dich versiehst, drehst du dich wieder im Kreis und gehst unter im Strudel des Alltags. Verrennst dich. Bildest dir ein, es wäre einfach noch nicht die richtige Zeit, der richtige Ort...

Aber mal ganz ehrlich. Wann ist denn die richtige Zeit? Und wer sagt eigentlich, dass das was du tun möchtest, das Richtige ist?

Manchmal muss das gute Bauchgefühl einfach mal die Vernunft ganz laut anbrüllen, damit sie auch mal lernt, hin und wieder zu schweigen.

Und genau das hat sich in den letzten Wochen irgendwie entwickelt.

Wir durchleben gerade eine familiäre Achterbahnfahrt, die scheinbar kein Ende nimmt. Nein, nein. Keine Trennung. Ich will nur so viel sagen, dass es um eine schwere Krankheit geht. (Bitte sei mir nicht böse, dass ich hier nicht mehr darüber schreiben möchte.)

Naja, und wie es dann oft so ist, relativiert sich vieles im Leben. Du fühlst dich plötzlich wie gelähmt. Hast das Gefühl, du kannst gar nichts mehr tun, bist in einem Schwebezustand. Nichts fühlt sich wirklich richtig an, aber auch nichts so wirklich falsch...

Also ein klarer Fall für´s Bauchgefühl! Mit dem Verstand kommst du hier keinen Schritt weiter!

Und plötzlich war er da, der Gedanke! Das Einzige, was jetzt wirklich hilft ist AUFRÄUMEN!

Ja, du hast richtig gelesen. Aufräumen. Einfach machen. Einfach, ne?

Du wirst doch nur gelähmt und ausgebremst von Dingen, die dir im Weg stehen, die dich daran hindern, weiter zu gehen. Also schieb sie nicht einfach nur bei Seite, sondern entsorge sie!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann ich fertig bin. Vielleicht werde ich mit dem Projekt "Räume dein Leben auf" nie so richtig fertig - schließlich kommt ja immer wieder Ballast hinzu, oder vielmehr es entwickelt sich schon mal etwas zu Ballast, was vorher keiner war. Zumindest hast du es vorher nicht gemerkt... Aber der Anfang ist gemacht und es fühlt sich sooooo unbeschreiblich guuuut an! So befreiend!

Daher werde ich mir kein Endziel setzen, wann ich fertig sein will! Das geht eh nie gut. Vielmehr nehme ich mir vor, einfach dran zu bleiben.

Machst du mit?
Du wirst sehen, dass du plötzlich wieder atmen kannst, dass dein Kopf wieder frei wird, einfach nur Yeah!

Verrätst du mir, ob du dir etwas vorgenommen hast, oder ob auch du aufräumen wirst?

Liebste Grüße
Katarina


Kommentare:

  1. Liebe Katharina!
    So offene Gedanken zum Jahreswechsel...regt mich tatsächlich zum Nachdenken an, z.B. über das was noch vor ein paar Tagen in meinem FLOW Kalender stand: Trenne dich jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit von drei Dingen, dann wird es zur Gewohnheit und drei geht ganz leicht. Ob materiell oder gedanklich - vielleicht ein guter Ansatz.

    Liebster Gruß :* von Natalie

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    1. Liebe Natalie,

      danke für deine lieben Worte.

      Es ist schon verrückt. In den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass man einfach mal machen muss und einfach mal anfangen muss und plötzlich hast du das Gefühl, dass es irgendwie läuft. Und wenn es jeden Tag nur eine klitzekleine Kleinigkeit ist, die du schaffst. Ich glaube, ich habe in diesen wenigen Tagen des neuen Jahres mehr geschafft, als in den letzten drei Jahren zusammen ;)

      Ja, manchmal tut es wirklich gut, sich von manchen Dingen zu trennen... vielleicht, um Platz zu machen für Wichtigeres und Schöneres ♥

      Liebste Grüße
      Katarina

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    2. Das freut mich sehr für dich :) Werde ich mir auch fest vornehmen, jeden tag ein bisschen.

      Liebe Grüße zurück ;)

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